Renovieren & Wohnen Ausgabe 2 - page 23

Fertigbau
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Maler- und Lackiermeister Worm
Maler- und Lackierermeister
Dietmar Worm
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Ein Fertigkeller bietet Raum für Ideen
Wellness-Oase im Basement
Was macht man mit einem Fertigkeller? Die
Haustechnik unterbringen, die Wäsche wa-
schen und trocknen, ein Gästezimmer ein-
richten und vielleicht noch dem liebgewon-
nenen Hobby frönen. Aber ein Keller kann
noch viel mehr: Mit etwas Einsatz lässt sich
aus nicht genutzten Räumen eine echteWell-
ness-Oase zaubern. „Fitness und Wellness
werden immer wichtiger im Leben des mo-
dernen Stadtmenschen. Allerdings ist die
Zeit dafür oft Mangelware. Wie gut, wenn
man sich nach getaner Arbeit gleich im eige-
nen Heim ausführlich entspannen kann“, er-
klärt Dirk Wetzel, Vorsitzender der Gütege-
meinschaft Fertigkeller (GÜF).
„Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, sei-
nen Keller in einen Wohlfühltempel zu ver-
wandeln. Eine Selbstbau-Sauna, eine boden-
tiefe Dusche, eine Sonnenbank – die
Möglichkeiten sind vielfältig“, so Wetzel. Für
den gehobenen Anspruch bieten sich auch
ein Whirlpool oder Fitness-Geräte an, das
richtet sich ganz nach dem finanziell Mach-
baren. „Keine Sorgen wegen der Finanzen
muss sich der Bauherr allerdings hinsichtlich
des Kellers an sich machen. Denn ein Fertig-
keller verursacht beim Hausbau nur rund 10
Prozent Mehrkosten, schafft aber gleichzeitig
mehr als 40 Prozent zusätzlichen Raum“, er-
klärt Wetzel. Noch mehr Sicherheit bietet die
Möglichkeit, dass ein Fertigkeller lange vor
Baubeginn auf die finanziellen Möglichkei-
ten des Bauherrn zugeschnitten werden
kann. Basierend auf Architektur und Statik
des neuen Eigenheimes sowie auf der Bo-
denbeschaffenheit wird der Kellerbau durch-
kalkuliert und ein Gesamtpreis berechnet.
Mehr Wohnqualität dank
Ausweichflächen
Wer heute ein Fertighaus baut, sollte auf
sinnvoll zugeschnittene und vollwertig zu
nutzende Räume im Keller nicht verzichten.
„Ausweichflächen erhöhen den Wohnwert
eines Hauses und steigern so die Lebensqua-
lität in den eigenen vier Wänden“, erklärt
Wetzel. Außerdem verhindern sie, dass drin-
gend benötigte Wohnflächen im Oberge-
schoss unnötig voll gestellt werden. Ein mo-
derner Fertigkeller kann außerdem schnell
auf sich wandelnde Lebensverhältnisse um-
funktioniert werden. Wird der Raum in den
ersten Jahren vor allem als Hobby-, Sport-
und Spielbereich genutzt, kann er, etwa
wenn die Kinder aus dem Haus sind, in einen
individuellen Wohnkeller für die Großeltern
umgewandelt werden. Überhaupt vereinfa-
chen Ausweichflächen im Untergeschoss das
Familienleben.
Ein aufreibender Berufsalltag ist strapaziös
für die Nerven. Daher ist es für jeden wichtig,
ab und zu die Möglichkeit zu haben, die See-
le baumeln zu lassen und zwar ohne stören-
de Einflüsse. „Hier bietet sich ein Fertigkeller
geradezu an, weil er nicht nur räumlich
trennt, sondern auch auf einer anderen
Wohn-/Haus-Ebene ausreichend Abstand
garantiert“, so Wetzel.
(GÜF/hb)
„Ein Fertigkeller bietet ausreichend Raum für die eigene Wellness-Oase“.
Foto: GÜF
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