Renovieren & Wohnen Ausgabe 2 - page 28

Wärmedämmung
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WÄRMESCHUTZ • SUBSTANZERHALTUNG • WERTSTEIGERUNG • ECHTKLINKER
Isolierklinker-Systeme
R. ESCHMANN
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Gut eingepackt: Fassaden in neuem„Look“
Nicht nur die Kälte, sondern auch die Hitze
aus dem Haus halten und gleichzeitig seinen
eigenen vier Wänden einen neuen „Look“
verpassen: Es gibt verschiedenen Gründe, die
Gebäudefassade zu dämmen. Der sinnvollste
ist jedoch, die „zweite Miete“ zu verringern
und so das Klima durch weniger Kohlendi-
oxid zu belasten. Bis zu 30 Prozent der Heiz-
energie gehen bei unsanierten Fassaden
über dieWand nach draußen. Neben der Fas-
sadendämmung spielt der Heizwärmeverlust
über das Dach, den Keller und die Fenster
eine Schlüsselrolle in der energetischen Ge-
bäudesanierung. Andreas Skrypietz, Projekt-
leiter der Klimaschutz- und Beratungskam-
pagne „Haus sanieren – profitieren“, stellt in
einer vierteiligen Serie die verschiedenen
Dämmungen vor. Partner der bundesweiten
Kampagne der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) nehmen mit einem kostenfrei-
en Energie-Check unsanierte Häuser „unter
die Lupe“. Den Besitzern wird so ein erster
Wegweiser zu einer möglichen Sanierung an
die Hand gegeben.
„Die Möglichkeiten, sein Haus zu dämmen,
sind vielfältig und richten sich nach Aufbau
und Art der Wand“, weiß Andreas Skrypietz,
Projektleiter von „Haus sanieren – profitie-
ren“. Mit einem sogenannten Wärmedämm-
verbundsystem etwa werde das Dämm­
material, wie Polystyrol oder Platten aus
mineralischen Stoffen, direkt an die Außen-
wand des Hauses angebracht und verputzt.
Bei der Vorhangfassade werde eine Holzträ-
gerkonstruktion an die Außenwand ange-
bracht, deren Zwischenräume mit dem
Dämmstoff ausgefüllt werden. Als Verklei-
dung würden oft wind- und wetterfeste Höl-
zer verwendet. „Sind die Mauern des Hauses
hohl, also zweischalig, kann dieser Zwischen-
raum mit Dämmmaterial aufgefüllt werden“,
erklärt Skrypietz den Typ Kerndämmung.
Sehr speziell und in Ausnahmen, etwa zum
Schutz der denkmalgeschützten Fassade,
werde die Dämmung der Wände im Inneren
angewendet.
Zum lückenlosen Wärmeschutz des Hauses
gehöre die Dämmung der Außenwände ein-
fach dazu. „Wenn sowieso wegen Schäden
oder kosmetischer Ausbesserungen Hand an
die Fassade angelegt werden soll, dann muss
automatisch der nächste Gedanke zu einer
vollständigen Außendämmung führen“, so
Skrypietz. Nur wenn die Dämmstoffe richtig
und am besten von einem Fachmann ange-
bracht würden, könne die volle Funktions-
tüchtigkeit gewährleistet werden. Es schade
auch nicht, die neue Fassade regelmäßig zu
warten, damit die Funktionstüchtigkeit der
Wärmedämmung lange erhalten bleibt. So
sollte etwa nach feinen Rissen oder Verfär-
bungen Ausschau gehalten werden.
Für die Fassadendämmung gebe es momen-
tan wieder einzelne finanzielle Zuschüsse der
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Pro-
gramm„Energieeffizient Sanieren – Zuschuss
(430)“. Unterstützung sei zu besseren Kondi-
tionen zu bekommen, wenn die Dämmung
ein Teil von verschiedenen energetischen
Sanierungsmaßnahmen am Haus ist. „Das
passende Förderprogramm ist ‚Energieeffizi-
ent Sanieren‘ bei der KfW. Der Sanierungswil-
lige kann hier zwischen einem zinsgünstigen
Kredit oder einem Zuschuss, der nicht zu-
rückgezahlt werden muss, wählen“, erklärt
Skrypietz.
Mehr als 1.200 extra geschulte Maler und
Maurer der bundesweiten DBU-Kampagne
zeigen Hausbesitzern während des kosten-
freien Energie-Checks die Vorteile einer
Dämmung am Haus. Wer sich einen solchen
Fachmann ins Haus holen möchte, könne auf
der Kampagnen-Homepage nach Referenz-
firmen suchen.
Kern der DBU-Klimakampagne ist ein kosten-
freier Energie-Check, den extra geschulte
Handwerker in Ein- und Zweifamilienhäusern
durchführen. Nach der Beratung bekommt
der Hausbesitzer eine Mappe mit Informatio-
nen, die er für die nächsten Sanierungsschrit-
te benötigt. Rund 12.000 Handwerker aller
Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten
Aktion. Unter
können sich Interessierte über die Initiative
informieren und einen Handwerker in ihrer
Nähe finden, um den kostenlosen Service zu
nutzen.
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