Renovieren & Wohnen Ausgabe 2 - page 29

Wohnen
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Tischlerei Alfred Köther
Bei zu viel Lärm hilft Schallschutzglas
Nichts ist so nervig wie permanenter Krach. In
urbanen Wohn- und Arbeitslagen kann der
Lärm von verkehrsreichen Straßen, Straßen-
bahnlinien oder startenden und landenden
Flugzeugen soandenNerven zerren, dassWohl-
befinden und Konzentrationsfähigkeit deutlich
nachlassen. Umdas zu ändern, kann das Gebäu-
de an den neuralgischen Stellen mit Schall-
schutz-Isoliergläsern ausgestattet werden.
„Gute Schallschutz-Isoliergläser können den
Lärm von der Straße erheblich dämpfen und
sind so im Gebäudeinneren kaum noch ver-
nehmbar. Gleichzeitig hat dieser Glastyp eine
gute Wärmedämmung – das hilft Kosten in der
kalten Jahreszeit zu sparen.
ZweiMerkmale zeichnen
Schallschutzglas aus
Zwei Eigenschaftenmachenaus normalemWär-
medämmglas einen echten Schallschützer: Der
Scheibenzwischenraum ist größer als bei nor-
malem Wärmedämmglas und es weist einen
asymmetrischen Scheibenaufbau bei gleichzei-
tig erhöhter Glasmasse (dickeren Einzelschei-
ben) auf. Noch leistungsfähiger sind Glastypen,
bei denen ein Verbundglas eingesetzt wird, das
sich aus zwei Glasscheiben und einer zusätzlich
integrierten Schallschutzfolie zusammensetzt.
SpezielleGläser für jede Lärmart
Keine Lärmart gleicht der anderen: Soentstehen
bei vorbeifahrenden Zügen, von Flugzeugen
oder großen Industrieanlagen, häufig hohe Fre-
quenzen, während große PKW oder Lastwagen
eher tiefe Frequenzen absondern. Hier helfen
speziell darauf zugeschnittene Schallschutzglä-
ser mit unterschiedlichen Glasstärken und Kon­
struktionsarten. Erreichbar ist damit eine Schall-
dämmung bis zu 50 Dezibel, teilweise auch
darüber hinaus. ZumVergleich: Etwa 60 Dezibel
gelten als störend und alle darüber liegenden
Werte könnendieGesundheit nachhaltigbeein-
trächtigen.
Schallschutzglas passend zur
Raumnutzung
Im privaten Bereich wie Schlafzimmer oder Ar-
beitszimmer benötigt man viel Ruhe, während
z.B. Wohnzimmer und Küche schon ein wenig
mehr Lärm vertragen können. Unterschiedlich
sind auch die Bedürfnisse imArbeitsleben.Wäh-
rend im Großraumbüro der Schallschutz eine
meist untergeordnete Rolle spielt, kommt es in
Seminarräumen, Besprechungszimmern und
Einzelbüros oft auf eine ruhige Umgebung an.
Das gilt auch für Hörsäle in Universitäten oder
Klassenzimmern, sprich überall dort, wo Lärm
das Denken stört. Bevor über eine Ausrüstung
des Gebäudes mit Schallschutzglas nachge-
dacht wird, sollte überlegt werden, wo ammeis-
ten Ruhe gebraucht wird. Fensterrahmen müs-
sen entsprechend ausgelegt und die Montage
des Fensters fachgerecht erfolgt sein. Nur so
kann das Schallschutzglas seine volle Leistungs-
fähigkeit erbringen.
(BF/DS)
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M
öbeltischlerei
Hornburg 12
31228 Peine-Stederdorf
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